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Das „Nordische Modell“ würde nur zunehmenden Verkehr verursachen

… nämlich den Reiseverkehr nach Polen und Tschechien.
Oder glaubt irgend jemand, die schwedischen Männer sitzen gedemütigt zu Hause und sind brav und züchtig? Jede Wette, die Männer in Malmö fahren einfach über die Brücke und vergnügen sich in Kopenhagen.
Nein, Deutschland ist nicht der Puff Europas. Da gibt es außer Kopenhagen auch noch Amsterdam, auch in der Schweiz ist Prostitution völlig legal (wenn auch oft zu hohen Preisen), und in Osteuropa sowieso.
Jede Wette, da warten sie schon darauf, dass in Deutschland das Nordische Modell eingeführt wird. Dann knallen in den polnischen und tschechischen Bordells nahe der Grenze zu Deutschland die Sektkorken.
Die Zwangsprostituierten werden von ihren Zuhältern einfach dort hin gebracht, wo Prostitution noch legal ist, und werden genau so ausgebeutet wie zuvor. Wenn nicht sogar noch schlimmer, wenn man davon ausgeht, dass osteuropäische Polizisten einfacher als deutsche zu „motivieren“ sind, wegzuschauen.
Die wirklich Geschädigten sind die legalen, freiwilligen deutschen Prostituierte. Die müssen in den Untergrund gehen (und fallen dann als Steuerzahlerinnen weg). Oder sie sitzen im Supermarkt an der Kasse und arbeiten die zehnfache Zeit für das selbe Geld. Oder sie machen es wie derzeit die Osteuropäerinnen: sie pendeln zwischen Wohnung und Bordell hin und her über die Grenze.

Da wäre es doch ein lukratives Geschäft, eine neue Buslinie zu eröffenen: F*CKBUS. Die Busse könnten am Samstag morgen starten und am Sonntag abend wieder zurück sein. Zum Beispiel von Frankfurt über Dresden nach Görlitz oder von Frankfurt über Nürnberg nach Rozadov. Von Hannover über Berlin nach Frankfurt/Oder. Von Hamburg über Rostock nach Stettin. Aus dem Ruhrgebiet nach Amsterdam.
Es könnten Einzelfahrten sein mit selbst organisiertem Bordellbesuch, und es könnte auch Pauschalreisen geben mit Busfahrt hin und zurück plus Hotelübernachtung mit Damenbesuch. Und deutsche Prostituierte könnten im Bus mitfahren, schon mal Kontakte knüpfen und ein bisschen „sieben“, damit sie die Nacht mit einem angenehmen Zeitgenossen verbringen können.

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